Sonntag, Januar 16, 2011

Musterprozess wegen Analytics?

Unsere Webseite benutzt Google Analytics mit der Erweiterung "anonymizeIP()"

Diese Satz werden Sie zukünftig öfter lesen, soll doch, schenkt man einer Meldung glauben, mit einem Musterprozess gegen einen Anwender ein Exempel statuiert werden. Um vorzubeugen, kann man aber nun mittels Einfügen einer Zeile im Analytics - Code die IP Adresse verstümmeln lassen. Hierbei werden einfach die letzten 8 bit einer IP- Adresse gelöscht.

Webseitenbetreiber möchten gerade mit Hilfe von Google- Analytics oder andern Statistik- Anbietern die Herkunft seiner Seitenbesucher ermitteln. Und das geht eben nur mittels der IP- Adresse. Mit dem neuen, einzufügenden Code, kann der Besucher auf jeden Fall nicht mehr ermittelt werden. Somit wird wahrscheinlich auch der Standort etwas ungenauer festgestellt werden können. Aber der nächste Verbindungsknoten dürfte vielen als ausreichend erscheinen.

Da Google die Daten nicht in Deutschland verarbeitet, gibt es ein Problem mit dem deutschen Recht. In Deutschland ist es vorgeschrieben, dass die gespeicherten User-Daten auf deutschen Servern liegen müssen. Auch hier hilft das Entfernen der letzten 8 bit.

Seit einiger Zeit gibt es auch eine Browsererweiterung, die eine Übermittlung komplett verhindern kann. Diese wird aber leider nur für die Browser Internet Explorer ab 7, Firefox ab 3.0 sowie Chrome angeboten. Für die anderen noch vorhandenen Browser gibt es noch keine Abhilfe. Mit eben dieser Browsererweiterung werden alle Übermittlungen gesperrt, mit der Veränderung des Analytics- Codes nur diejenige besuchte Webseite mit der Google- Statistik.


Ihre Daten können Sie hier abfragen:
Anonymitätscheck